Regionalmanagement Berlin SÜDWEST





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NEWSLETTER Zukunftsort Berlin SÜDWEST

NEWSLETTER Zukunftsregion Berlin SÜDWEST


2021-03

Sehr geehrte Damen und Herren ,

das ist unser letzter Newsletter. Das Projekt Regionalmanagement Berlin SÜDWEST endete formal am 30. September 2021. Wir ziehen Bilanz und blicken auf neun Jahre Regionalmanagement Berlin SÜDWEST zurück. Dabei haben wir eine Auswahl getroffen und beschreiben noch einmal unsere wichtigsten Projekte in kalendarischer Reihenfolge – vom Beginn bis zum Ende. Wenn ein Projekt endet, entsteht auch die Frage: Was bleibt? Als kleines RMSW-Team stellten wir uns den Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Tourismus, Politik und berücksichtigten dabei auch die Historie des Standorts. Wir entwickelten, beschleunigten und setzten Ideen um. Wir blieben oft beharrlich am Ball, wenn sich Entscheidungen etwas hinzogen. Wir waren ein Scharnier zwischen Potsdam und dem Berliner Südwesten und anderen Nachbarn. Wir trommelten für den Berliner Südwesten über die Bezirksgrenzen hinaus und kooperierten mit vielen Partnern.

Bei den vielen Projekten und Veranstaltungen hatten wir viele Unterstützer, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Hervorheben möchten wir den Bezirk Steglitz-Zehlendorf und hier vor allem die Wirtschaftsförderung, die Berliner Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Finanzen und Stadtentwicklung, Berlin Partner, die WISTA-Management GmbH, die Freie Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Profund Innovation, Visit Berlin, den Berlin Südwest e.V, Textlade Lorenz, die Grafikerin Veronika Urban und last but not least Bärbel Petersen / Kulturmanagement Berlin, die mit uns von Anfang sehr erfolgreich Projekt- und Kulturveranstaltungen organisierte und umsetzte. Gern hätten wir uns am 1. Dezember bei der Veranstaltung im Goerzwerk persönlich bedankt und verabschiedet, aber wegen der Corona-Regelungen mussten wir diesen Termin leider absagen.

Die Glienicker Brücke war für uns auch ein Symbol unserer Tätigkeit. Wir bauten ideelle Brücken, um uns anzunähern und zu verbinden. Mögen diese Brücken fortbestehen und von uns begleitete, aber noch nicht abgeschlossene Projekte wie das FUBIC in der Fabeckstraße, die Fortentwicklung des Gewerbegebiets Goerzallee und das Tourismus-Besucher-Zentrum am Schloss Glienicke erfolgreich beendet werden.

Auf der Webseite der bezirklichen Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf werden Sie weiter informiert.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, ein zufriedenes NEUES JAHR und behalten Sie uns in guter Erinnerung.

Ihr Team vom Regionalmanagement Berlin SÜDWEST



RMSW-Team: Klaus-M. Grünke, Dr. Reinhard Baumgarten, Sebastian Clausert (v.l.n.r.)

2012: Start des Regionalmanagement Berlin SÜDWEST

Am 1. Oktober 2012 starteten wir das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST (RMSW). Ziel war es, den Berliner Südwesten als Zukunftsort in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft sowie Kultur & Tourismus regional und überregional zu positionieren, das herausragende Innovationspotential weiter zu entwickeln und den Standort noch besser zu vermarkten. Dabei verstand sich das RMSW als „Brücke“ und „Ideenbeschleuniger“ zwischen Politik / Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur innerhalb und außerhalb des Berliner Südwestens. Das RMSW wurde im Rahmen des Wirtschaftsförderungsprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf finanziert.



2013: Entwicklung Leitbild & Standortmarke für den Berliner Südwesten

Wie bei allen neuen Projekten galt es ein Leitbild, eine Standortmarke für den Berliner Südwesten und ein RMSW-Logo zu entwickeln. Das passierte zwischen Januar und März 2013. Parallel gaben wir gemeinsam mit der Freien Universität Berlin eine Spin-off-Analyse in Auftrag, um die Innovationspotenziale des Standorts Berlin SÜDWEST für Ausgründungen zu belegen. Fazit der Analyse: Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Berliner Südwesten sind ein wichtiger Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. 



Das RMSW veranstaltete gemeinsam mit der IHK zu Berlin das Forum IHK VOR ORT im Seminaris Campushotel. Das war der Start der ersten Motivations- und Kommunikationsrunde für das im Bezirk geplante Technologie- und Gründungszentrum.Seit 2013 haben wir die jährlich stattfindenden Wirtschaftsgespräche Steglitz- Zehlendorf begleitet.



Der 2011 vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf initiierte und jährlich stattfindende LIFE SCIENCE DAY wurde ab 2013 vom RMSW mitorganisiert und umgesetzt. Beim LIFE SCIENCE DAY treffen sich Wissenschaftler, Unternehmer und Studierende, um die neuesten Entwicklungen aus der medizinischen Forschung sowie Anwendungen und Beispiele aus der Praxis zu diskutieren.  2013 stand das Thema „2013 – JAHR DER DNA“ im Mittelpunkt.


RMSW-Flyer 2013, 2016 und 2019 (v.l.n.r.)

2013-2019: RMSW-Flyer über Aufgaben und Ziele

In unserem neunjährigen Bestehen gaben wir drei Flyer heraus, in denen Aufgaben, Ziele, Tätigkeitsbereiche und Projekte dargestellt wurden. Der Flyer 2019 thematisierte den ZUKUNFTSORT Berlin SÜDWEST, zu dem der Berliner SÜDWESTEN seit 2015 gehört. In Berlin gibt es insgesamt 11 Zukunftsorte. Das sind Standorte, an denen Netzwerkstrukturen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft existieren oder geschaffen werden sollen, um den Austausch und die Kooperationen von Wirtschafts-, Forschungs-, und Technologieeinrichtungen zu fördern und damit die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken.


Areal an der Fabeckstraße 62, Standort des FUBIC

2014: Technologie- und Gründerzentrum SÜDWEST, Tourismuskonzept SÜDWEST und LIFE SCIENCE DAY

Das Jahr 2014 brachte neuen Schwung für das geplante Technologie- und Gründungszentrum in der Fabeckstraße. Der Aufsichtsrat der WISTA-MANAGEMENT GMBH ermächtigte in seiner Sitzung vom 8. Juli 2014 die Geschäftsführung, alle Maßnahmen zur Durchführung von Planungsleistungen für das Technologie- und Gründungszentrum SÜDWEST (TGZ SW) zu ergreifen.  Im August startete der Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin mit dem RMSW das zweijährige Projekt „Nachhaltiges Tourismuskonzept für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf“ mit der EBC Hochschule Berlin, um das touristische Potenzial mit den Schwerpunkten Wasser, Rad und Kultur noch besser zu vermarkten.



Wie gelingt es uns, im Alter gesund zu bleiben? Welche Behandlungsmöglichkeiten für altersbedingte Erkrankungen bietet die Medizin gegenwärtig und in Zukunft? Wie kann eine alternde Gesellschaft künftig medizinisch versorgt werden? Antworten auf diese Fragen gaben Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, Ärzte der Charité– Universitätsmedizin Berlin und anderer klinischer Einrichtungen, Medizintechniker, Interessensvertreter aus dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft beim LIFE SCIENCE DAY „Gesund im Alter –Medizin auf neuen Wegen“. Parallel zur Konferenz stellten Berliner Unternehmen sowie ausgegründete Firmen aus der Freien Universität Berlin und der Charité-Universitätsmedizin Berlin Verfahren, Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen im Henry-Ford-Bau vor.



2015: Technologie- und Gründerzentrum SÜDWEST und LIFE SCIENCE DAY

Im Januar wurden der Architektenentwurf und das Konzept für geplante Technologie- und Gründungszentrum SÜDWEST (TGZ) bei der 1. öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Es kamen etwa 150 Zuhörende ins Foyer des ehemaligen US-Hospitals in die Fabeckstraße 62. Jörg Israel, WISTA-Verantwortlicher für das TGZ-Projekt hoffte, dass der Bebauungsplan Ende 2016 vorliegt, um dann die GRW-Fördermittel beantragen zu können. Erst dann könnten die erforderlichen EU-Ausschreibungen für die Planer und Bauunternehmen erfolgen. Das Investitionsvolumen für Sanierung und Umbau des zentralen Krankenhausgebäudes wurde mit etwa 50 Millionen Euro eingeschätzt. Er rechnet mit 60 bis 80 Ausgründungen mit ca. 900 Mitarbeitern.


Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin. | Foto: © Bernd Wannenmacher

Beim diesjährigen LIFE SCIENCE DAY zum Thema „Zukunft Altersmedizin“ im Oktober 2015 in der Freien Universität Berlin stellten Vertreter der Gesundheitswirtschaft und des Gesundheitswesens, Mediziner und Medizintechniker die neuesten Entwicklungen sowie neue Netzwerke für die Behandlung und Pflege älterer Patienten vor. 150 Besucher nahmen an der Fachtagung im Henry-Ford-Bau teil.


Titel des Flyers "Glienicke, mein Augapfel"

2016: Peter Joseph Lenné 2016 - 200 Jahre Park Glienicke

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Parks Glienicke 2016 erinnerten wir, der Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern an den Königlich-Preußischen Gartendirektor Peter Joseph Lenné (1789-1866). Titel der Veranstaltungsreihe: „Glienicke, mein Augapfel. Peter Joseph Lenné 2016 – 200 Jahre Park Glienicke“. Mit über 30 Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder wurden der großartige Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt und sein Werk gewürdigt. Diese neue Veranstaltungsreihe zu unterschiedlichen Themen fand bis 2021 statt und wurde von den Teilnehmenden sehr gut angenommen.


8. Dezember 2016: Umbenennung des U-Bahnhofs in "Freie Universität - Thielplatz"

Weitere Projekte, die vom RMSW unterstützt wurden:  Umbenennung des U-Bahnhofs Thielplatz in „Freie Universität – Thielplatz“ und die Wirtschaftsgespräche Steglitz-Zehlendorf.



2017: Pückler, Lenné, FUBIC, TBZ und IDEENWerkstatt MUSEEN

In der Veranstaltungsreihe BERLIN SÜDWEST 2017: „Pückler. Lenné 2017 – Babelsberg. Glienicke“ standen Lesungen, Vorträge, Parkführungen, eine Podiumsdiskussion und eine Busexkursion nach Bad Muskau / Branitz auf dem Programm. Vom 26. Februar bis 10. Oktober gab es zehn Veranstaltungen.


Architektur-Modell des FUBIC

Ein wichtiges Etappenziel wurde im Mai 2017 für das geplante Technologie- und Gründungszentrum FUBIC (“Business and Innovation Center next to Freie Universität Campus”) erreicht. Zwischen dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin und der WISTA-MANAGEMENT GMBH (WISTA) wurde der städtebauliche Vertrag unterzeichnet. Das FUBIC ist Kern eines rund fünf Hektar (50.000 m²) umfassenden Innovationsparks, der auf dem Gelände des ehemaligen US-Militärkrankenhauses in unmittelbarer Nähe zum Campus der Freien Universität an der Fabeckstraße in Berlin-Dahlem entstehen wird. Auf- und Ausbau sowie Betrieb sind der WISTA-MANAGEMENT GMBH übertragen worden, die u.a. den Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof aufgebaut hat und betreibt. Das FUBIC soll Platz für 60 bis 80 Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern bieten.


Tourismus-Broschüre "Schätze des Berliner Südwestens" und Flyer "Ausflugslokale im Berliner Südwesten"

Erste Ergebnisse des touristischen Potentials im Berliner Südwesten wurden in der Tourismus-Broschüre „Schätze des Berliner Südwestens“ vorgestellt. Große Nachfrage gab es beim im Juli 2017 herausgegebenen Flyer „Ausflugslokale im Berliner Südwesten“.


Eingangsportal zum Schloss Glienicke. | Foto: © Johannes Petersen

Gute Nachrichten 2017 gab es auch für das geplante Tourismus-Besucher-Zentrum (TBZ) am Schloss Glienicke: Die landeseigene Grün Berlin GmbH wird das GRW-Projekt „Errichtung des Tourismus-Besucher-Zentrum Glienicke (TBZ Glienicke)“ umsetzen. Das hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin mit Zustimmung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im November 2017 beschlossen. Drei denkmalgeschützte Gebäude (ehemalige Konditorei, Pferdestall und Remise) sollen für das TBZ Glienicke umgebaut werden.


Glienicker Brücke am Schloss Glienicke. | Foto: © Johannes Petersen

Im künftigen TBZ Glienicke werden Touristen und BerlinerInnen nicht nur über die Glienicker Brücke informiert, sondern auch über das Berliner Eingangsportal zum UNESCO Welterbe Berlin-Brandenburg. Mit dem TBZ Glienicke an der Bundesstraße 1 will der Bezirk - im Sinne des neuen Berliner Tourismuskonzepts - auch auf seine anderen touristischen Angebote aufmerksam machen, wie Rad- und Wasser-Tourismus, Parks und Museen. Das TBZ soll bis 2025 fertiggestellt sein.



Vor dem Hintergrund des Umzugs der Dahlemer Museen ins Humboldtforum starteten das RMSW gemeinsam mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin die neue Veranstaltungsreihe IDEENWerkstatt MUSEEN, um mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung und hochkarätigen Gesprächspartnern auf dem Podium Ideen für eine Neuausrichtung des Kulturstandortes Dahlem zu diskutieren. Thema der 1. Diskussion im Museumsstandort Dahlem: Wie zeitgemäß sind Museen?


IDEENWerkstatt MUSEEN im Museumsstandort Dahlem

2018: IDEENWerkstatt MUSEEN

Die Reihe IDEENWerkstatt MUSEEN wurde 2018 mit drei Veranstaltungen fortgesetzt. Am 5. März diskutierten die Podiumsteilnehmenden über „Welche Impulse gibt Europa den Museen?“, am 28. Mai über „Was bieten die Museen den Generationen Y und Z?“ und am 24. September „MUSEUM 5.0: Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung?“



In der Veranstaltungsreihe BERLIN SÜDWEST 2018: EUROPA, GÄRTEN und KULTUR von April bis Oktober bildete das Thema UNESCO-Welterbe einen Schwerpunkt der Vorträge, Führungen und drei Busexkursionen. Ziele der Bustouren waren das UNESCO Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz, Gartenparadiese im Berliner Südwesten und ins Hirschberger Tal / Lomnitz am Fußes des Riesengebirges.


Moderatoren-Team: Simon Hauser (links) und Raiko Thal

2018: 1. Berliner Doctor's Slam

Beim LIFE SCIENCE DAY gab es im September eine Berliner Premiere – der 1. Berliner Doctor`s Slam. Wie bei einem Poetry Slam geben 19 Direktoren*innen, Oberärzte*innen, Ärzte*innen in zehnminütigen Vorträgen unterhaltende Einblicke in ihren medizinischen Alltag nach dem Motto „Spitze statt Spritze“. Der Doctor`s Slam wurde humorvoll und kompetent moderiert von Simon Hauser (Slam-Coach und deutscher Science-Slam-Vizemeister 2017)  und Raiko Thal (rbb). Gleichzeitig feierte der Charité-Campus Benjamin Franklin sein 50-jähriges Jubiläum.


IDEENWerkstatt MUSEEN im Museumsstandort Dahlem

2018: Neue Broschüre "made in Berlin SÜDWEST"

Im Herbst erschien die neue Broschüre für den Zukunftsort Berlin SÜDWEST „made in Berlin SÜDWEST – Innovationen & Karrieren aus Wirtschaft & Wissenschaft“. In der 40-seitigen Publikation begründen  Unternehmen auch, warum sie sich im Bezirk Steglitz niedergelassen haben und was sie an dem südwestlichen Berliner Standort besonders schätzen, beispielsweise die sehr gute Verbindung von Arbeiten und Wohnen, die idealen Gewerbeflächen und die gute Förderung von Existenzgründern.



2019: IDEENWerkstatt MUSEEN, 100 Jahre Bauhaus, 30. Jahrestag des Mauerfalls auf der Glienicker Brücke und Science Slam

Am 28. Januar fand die letzte der insgesamt fünf Veranstaltungen der IDEENWerkstatt MUSEEN statt. Diesmal war der Museumsstandort Dahlem selbst das Thema: „Wie sollen die geschlossenen Räume temporär genutzt werden?“ Viele gute Ideen, viele gute Diskussionen, aber keine gute Aussicht auf eine neue museale Nutzung.


Fotoausstellung auf der Glienicker Brücke

Mit 14 Veranstaltungen in Steglitz-Zehlendorf erinnerten das RSMW und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin zwischen Juni und November mit der Veranstaltungsreihe Berlin SÜDWEST 2019: VOM BAUHAUS BIS ZUR GLIENICKER BRÜCKE an 100 Jahre Bauhaus und den 30. Jahrestag des Mauerfalls Glienicker Brücke.


Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg, Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf (v.l.n.r.)

Höhepunkt war die Veranstaltung zum 30. Jahrestag der Öffnung der Glienicke Brücke am 10. November, die mit einer festlichen Matinee im Schloss Glienicke begann. Mit der Fotoausstellung "Rund um die Glienicker Brücke vor und nach 1989" auf der Glienicker Brücke, mit Führungen entlang der ehemaligen Mauer in Klein Glienicke und mit einer Videoinstallation von Jens Arndt mit historischem Filmmaterial zum Mauerfall auf der Glienicker Brücke wurde die Veranstaltung ein großer Erfolg. Sie endete mit Begegnungen und gemeinsamen Erinnerungen tausender Gäste auf der Glienicker Brücke und dem gemeinsamen Singen der Europahymne „Ode an die Freude“, unterstützt von Schulchören aus Potsdam und Steglitz-Zehlendorf.


Ehrung der Science-Slam-Siegerin durch Dr. Reinhard Baumgarten

Am LIFE SCIENCE DAY im November wurde beim Science Slam medizinische Forschung vergnüglich und verständlich dem Publikum erklärt. Auch 2019 führten rbb-Moderator Raiko Thal und Simon Hauser humorvoll durch den Samstagvormittag. Slam-Coach Simon Hauser, betreute die Slammer und bereitete ihren Auftritt vor. Fazit des Publikums und der 17 Slammer: Beste Unterhaltung mit großem Lerneffekt. Seit 2013 unterstützte das RMSW insgesamt acht LIFE SCIENCE DAY Veranstaltungen. Sie waren und sind ein wichtiges Forum für den Gesundheitsstandort Berlin SÜDWEST.


Titel des Flyers "Glienicke, mein Augapfel"

2020: 100 Jahre Berlin SÜDWEST und eine wichtige Potenzialanalyse für das Gewerbegebiet Goerzallee

Anlässlich der Jubiläen „100 Jahre Groß-Berlin 2020“ und „30 Jahre UNESCO Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ veranstalteten das RMSW gemeinsam mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin im 2. Halbjahr 2020 im Rahmen der Veranstaltungsreihe BERLIN SÜDWEST 2020: 100 Jahre Berlin SÜDWEST Innovationen aus Wirtschaft & Wissenschaft vier unterschiedliche Themenabende. Wir stellten bahnbrechende Erfindungen aus dem Berliner Südwest ebenso vor wie die beiden ersten Bürgermeister von Groß Berlin Adolf Wermuth und Gustav Böß. Wir luden zu einer Veranstaltung über die Potsdamer Stammbahn ein und lernten die Entwicklung der Infrastruktur für Groß Berlin damals, heute und künftig kennen. Wegen der Corona-Regelungen wurde die Ausstellung über Innovationen im Berliner Südwesten auf 2021 verschoben.


Gewerbegebiet Goerzallee

Die Vermarktung des mit ca. 85 Hektar größten Gewerbe- und Industriegebiets in Steglitz-Zehlendorf an der Goerzallee war für das RMSW von Anfang an ein wichtiges Thema. Deshalb begleiteten wir die Weiterentwicklung dieses Areals wie auch die Gründung des Netzwerkvereins Goerzallee e.V. Wir ließen gemeinsam mit anderen Partnern eine Potenzialanalyse für das Gewerbegebiet Goerzallee erstellen, deren Ergebnisse im Dezember 2020 kommuniziert wurden. Fazit: Es werden vier „Leuchtturmpotenziale“ und vier „Aufmerksamkeitsräume“ für das Gewerbegebiet Goerzallee empfohlen, die mit Priorität und differenzierten Maßnahmen entwickelt werden sollen.


Eingang Lilienthal-Gedenkstätte mit dem Fliegeberg. | Foto: © Johannes Petersen

2021: Vom Fliegeberg bis zur Pfaueninsel und eine Ausstellung mit wegweisenden Entwicklungen aus dem Berliner Südwesten

Mit 14 Veranstaltungen erinnerten das Regionalmanagement BERLIN SÜDWEST und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin von Juni bis November 2021 an Otto Lilienthal, die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die Neue Photographische Gesellschaft Steglitz und an die Geschichte der Pfaueninsel. Es gab Vorträge im Harnack-Haus sowie Führungen und Radwanderungen im Bezirk. Insgesamt bot das RMSW seit 2016 im Rahmen der jährlich thematisch unterschiedlichen Veranstaltungsreihe BERLIN SÜDWEST 92 Termine an, an denen nicht nur Steglitzer und Zehlendorfer teilnahmen.


Eindrücke der Ausstellung "MADE IN BERLIN - INNOVATION TRIFFT TRADITION - SPURENSUCHE IN WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT". | Foto: © Dorothea Letkemann

Großartige Erfindungen und fortschrittliche Entwicklungen, Erfinder und Erfinderinnen aus dem Berliner Südwesten stehen im Focus der Gemeinschaftsausstellung „MADE IN BERLIN  – INNOVATION TRIFFT TRADITION – SPURENSUCHE IN WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT“ des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf von Berlin, des RMSW und des GOERZWERK.



Die Ausstellung ist noch bis Ende Dezember 2021 im Goerzwerk zu sehen.



2013 - 2020: Köpfe & Karrieren

Immer am Ende unserer Newsletter hatten wir die Rubrik „Köpfe & Karrieren“. Knapp 70 Porträts stehen auf unserer Internetseite unter www.rm-berlin-sw.de in der Rubrik „Köpfe & Karrieren“. Nehmen Sie sich Zeit für diese Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmerinnen und Unternehmer, Gründerinnen und Gründer sowie Kulturschaffende. Sie lernen bedeutende Köpfe, ihre Ideen und Entwicklungen kennen.



Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute für 2022! 

Ihr RMSW Team






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Das Projekt „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin Steglitz-Zehlendorf





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